Mitglieder-Post
Unser Verein
MITGLIEDERSCHREIBEN VOM 31. Dezember 2025
Liebe Mitglieder im Förderverein zum Erhalt der Clausthaler Holzkirche,
welch Freude: Rechtzeitig zum Weihnachtsfest hat der Engel neben dem Altar sein Horn wieder! Er kann wieder musizieren!
2011 hatte ein umfallender Weihnachtsbaum das Instrument in viele Teile zerlegt, und wegen fehlender Mittel konnte das Horn bislang nicht wieder hergestellt wurden. Dank unseres Beschlusses, die Restaurierung zu finanzieren, hat der Engel sein Instrument zurückerhalten. Eine wirkliche Weihnachtsfreude für uns, für alle Kirchenbesucher!
Eine besondere Freude dokumentiert das Bild unserer Kirche von Oben! Sie steht noch! Und nur die grüne Plane an der Ostseite zeigt den Passanten, wie sich bei dem Brandanschlag im Sommer das Feuer von unten bis in den Giebel gefressen hat. Nur wenige Minuten – dann wäre das Dach erfasst worden und unsere Kirche stünde nicht mehr! Ich habe darüber berichtet, und wir sind unendlich dankbar, dass die Brandmeldeanlage funktioniert und die Feuerwehr so wunderbar schnell gehandelt hat! Nach dem ersten Schock erfolgten sofort Maßnahmen zum Schutz der Kirche, und parallel dazu wurde im Miteinander aller Verantwortlichen die Begutachtung der Schäden vorgenommen.
Unsere größte Sorge galt der neuen Orgel. Wie groß war die Erleichterung, als der Orgelbauer nach intensiver Prüfung feststellte, dass das wertvolle Instrument offensichtlich keinen großen Schaden erlitten hatte und wieder in Betrieb genommen werden konnte. Auch konnte die Kirche zum Erntedankgottesdienst wieder für Besucher geöffnet werden.
Jetzt gilt es, die bis unter das Dach beschädigte Ostseite wiederherzustellen. Bevor Arbeiten an der beschädigten Ostseite begonnen werden konnten, musste zunächst zum Schutz der Orgel und der Kunstwerke im Innenraum eine Staubschutzwand bis an die Tonnendecke über der Orgel angebracht werden.
Momentan werden die Schäden an der Ostseite nach und nach behoben. Dafür müssen verbrannte Teile des Fachwerks bis hoch zum Brandgiebel ersetzt werden, um die Statik zu sichern. Das ist ein sehr aufwendiges Vorhaben – siehe Video.
Im Januar werden voraussichtlich auch die Dachdeckerarbeiten beginnen. Alle diese Arbeiten werden viel Zeit in Anspruch nehmen und sind auch abhängig von den klimatischen Bedingungen. Vor allem braucht das Ausmauern des Fachwerks über längere Zeit Plustemperaturen, und so werden wir auf die Außenschalung noch einige Zeit werden warten müssen. Dann kann der Anstrich erfolgen, und auch der lange geplante Anstrich der Südseite kann durchgeführt werden, eine Maßnahme, die der Förderverein beschlossen hat, zu unterstützen. Freuen wir uns über jeden einzelnen Schritt bei der Sanierung des Brandschadens und auf die Fertigstellung 2026!
Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen einen schönen Jahreswechsel und Gottes Segen für 2026!
Bleiben Sie gesund und unserer „alten Dame“ treu!
Mit einem herzlichen Oberharzer Glückauf!
Ihre Dorothea Römpage (Vorsitzende)
ZUM ANSCHAUEN: FILM DES NDR
--- Mehr zum Feuer in unserer Kirche finden Sie auf der Seite EXTRAS PRESSEBERICHTE
--- Mehr zum Feuer in unserer Kirche finden Sie auf der Seite EXTRAS PRESSEBERICHTE
MITGLIEDERSCHREIBEN VOM 29. September 2025
Sehr geehrte liebe Mitglieder im Förderverein,
der Herbst hat begonnen, und damit nähern wir uns auch dem Termin unserer jährlichen Mitgliederversammlung.
Die Einladung und das Protokoll 2024 stelle ich Ihnen in den Anhang.
Der Brandanschlag auf unsere Kirche am 19.06. hat großes Entsetzen ausgelöst. Wie ich Ihnen bereits mitteilte, konnte durch unsere neue Brandmeldeanlage und das schnelle und konsequente Eingreifen der Feuerwehr das Schlimmste verhindert werden, und der Brand wurde gelöscht, kurz bevor er auf das Dach übergreifen konnten.
Auch wenn – abgesehen von der Außenwand - im Inneren kein direkter Brandschaden erkennbar war, musste die Kirche geschlossen werden.
Welche Erleichterung, als Anfang September der Chemiker „reine Luft“ meldete und wir nach 3 Monaten endlich die Kirche wieder für Besucher öffnen konnten.
Mit dem Erntedankfest wird auch der 1. Gottesdienst wieder in der Kirche stattfinden. Ein Fest, an dem wir auch unseren tiefen Dank für den glücklichen Verlauf des Brandanschlags werden ausdrücken können!
Wie schön, dass auch die für Oktober und November geplanten Konzerte wie vorgesehen in unserer Kirche stattfinden können.
Nur das Eröffnungskonzert des HarzClassixsFestivals mit der NDR Radiophilharmonie und dem Geiger Frank Peter Zimmermann konnte so kurzfristig nicht neu organisiert werden und fand in die Aula Akademica der TU Clausthal statt. Im nächsten Jahr wird das Eröffnungskonzert aber traditionell wieder in unserer Holzkirche durchgeführt werden.
Die Freude und die Begeisterung an unserer Kirche hält an und zeigt sich auch in den Eintragungen in unserem Besucherbuch.
Helfen wir weiter, damit dieses wunderbare Bauwerk auch in Zukunft Besucher nachhaltig beeindruckt und uns alle stolz darauf seien lässt.
Jetzt freue ich mich darauf, Sie am 25.10. um 10:30 in der Winterkirche unserer Holzkirche begrüßen zu dürfen, und wünsche Ihnen bis dahin eine gute Zeit.
Im Namen des Vorstands grüße ich Sie herzlich mit einem
Oberharzer Glückauf!
Dorothea Römpage - 1. Vorsitzende
MITGLIEDERSCHREIBEN VOM 10.AUGUST 2025
Liebe Mitglieder im Förderverein,
Liebe Mitglieder im Förderverein,
in den letzten Tag wurde der Brandbereich im Innen- und Außenbereich der Kirche gereinigt und die Orgel von der Orgelbaufirma Goll untersucht.
Ich stelle Ihnen den Zeitungsartikel in den Anhang.
Vieles stimmt uns hoffnungsvoll, aber noch stehen die Untersuchungsergebnisse der Fachleute aus, und wir denken, dass die Verunreinigungen in der gesamten Kirche durch den Rauch noch viel Arbeit erfordern.
Auch die Wiederherstellung der Ostseite - die Flammen schossen ja bis unter den Giebel - wird uns noch länger beschäftigen.
Wichtig ist momentan, dass die Brandstelle gesichert und die Kirche vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
Uns allen wünsche ich einen guten Start in die Woche und ganz viel Vertrauen und Zuversicht.
Herzliche Grüße
Dorothea Römpage
Beitrag in der Goslarschen Zeitung
(als pdf-Datei öffnen)
Beitrag in der Goslarschen Zeitung
(als pdf-Datei öffnen)
MITGLIEDERSCHREIBEN VOM 29. JULI 2025
Sehr geehrte liebe Mitglieder im Förderverein,
Sehr geehrte liebe Mitglieder im Förderverein,
wie ich Ihnen versprochen habe, informiere ich Sie heute über die momentane Situation in unserer Kirche.
Momentan laufen alle Untersuchungen. Alle von Seite der Kirche - Landeskirchenamt, Kreiskirchenamt, Gesamtkirchengemeinde und der KV Clausthal - sind einbezogen, so dass die Kommunikation durchgängig gewährleistet ist. Inzwischen liegt ein Brandgutachten vor. Demnach hat sich der Verdacht der Ermittler bestätigt, und es handelte sich tatsächlich um Brandstiftung.Leider gibt es keine neuen Erkenntnisse über einen vermeintlichen Brandstifter, aber die Ermittlungen laufen.
Wie geht es mit unserer Holzkirche weiter?
Um Antworten auf diese Frage zu finden, untersuchen Gutachter, auch aus dem Bereich der Landeskirche, wie groß der Schaden tatsächlich ist. Erst wenn der endgültig feststeht, kann die Gemeinde entscheiden, wie es nun vor Ort weitergehen kann. So sahen sich am Montag verschiedene Fachleute die durch das Feuer beschädigte Fassade und den durch Ruß und auch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogenen Innenraum unserer Holzkirche an. Es ist nun einmal ein einzigartiges Bauwerk, so dass jeder Schritt genau überlegt sein will.
Im Innenraum nahm jeder den sehr deutlichen Brandgeruch wahr. Einer, der sich genauer damit befasst, ist der Chemiker Dr. Joachim Ryll. Er ging zunächst einmal der Nase nach, nahm aber vor allem Wisch- und Materialproben, anhand derer er die tatsächliche Verrußung untersuchen wird. Endgültige Aussagen, so machte er sehr schnell deutlich, kann er erst nach genauer Analyse treffen.
Das gilt im Grunde auch für die Schäden am Gebäude und den Kunstschätzen im Innenraum sowie der Orgel. Letztere wird noch vom Orgelbauer genauer untersucht werden. Absehbar ist, dass viel Arbeit auf alle Beteiligten zukommt, die schon ganz unten bei den Natursteinen auf dem Boden, unter denen sich Feuchtigkeit befindet, anfängt und oben im Dachstuhl aufhört.
Klar ist, dass zunächst einmal Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Kirche witterungssicher zu machen. Dach und Fassade müssen dicht sein, anschließend muss der Brandschutt innen so entsorgt werden, dass dabei nicht zu viel Staub aufgewirbelt wird, der auch wieder schädlich sein kann. Damit wird in diesen Tagen begonnen, es wird jedoch einige Zeit dauern. Es zeichnet sich leider ab, dass unsere Kirche auf längere Zeit nicht für Gottesdienste, Konzerte etc. genutzt werden kann. Das bedrückt uns außerordentlich, aber dennoch sind wir dankbar, dass unsere Kirche "nur" verletzt wurde!
Ihnen danke für Ihre Begleitung in dieser schwierigen Zeit und wünsche uns allen Zuversicht, Vertrauen und Gottes Segen!
Ihre
Dorothea Römpage
![]() NACH DEM BRANDANSCHLAG: Schadenskontrolle im Inneren | ||
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